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02.04.2020

Corona als Treiber der Digitalisierung

Was uns die Corona-Krise über die Möglichkeiten der Digitalisierung zeigt

Die Ausgangssituation

Die andauernde Corona-Krise geht mit Entwicklungen einher, die auf einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel hindeuten: Die gesamte Wirtschaft wird regelrecht in eine digitale Zukunft katapultiert, denn letztlich zwingt die Corona-Pandemie derzeit viele Firmen dazu, Innovationen voranzutreiben. So wurde beispielsweise Homeoffice von heute auf morgen auch dort zur Pflicht, wo es bis vor kurzem noch undenkbar oder angeblich „nicht möglich“ war.

Die aktuelle Situation zeigt somit, wie digitale Ökonomie funktionieren kann … und muss!

Das Corona-Virus und seine rapide Ausbreitung stellen Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen vor enorme (technische) Herausforderungen. Dies zeigen u. a. auch die folgenden Beispiele:

  • Telearbeit/Mobile Working ist plötzlich die Regel – nicht mehr die Ausnahme
  • Kundenbetreuung muss verstärkt oder ausschließlich online erfolgen
  • Statt auf Ämtern in der Schlange zu stehen, benötigen Bürger eine Möglichkeit, ihre Anträge online einzureichen
  • Schulen müssen Schülern (und Eltern) Plattformen für den Austausch von Aufgaben und Arbeitsergebnissen zur Verfügung stellen
  • Dienstreisen werden durch Webkonferenzen ersetzt

Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen.


Konsequenzen aus der Corona-Krise

Als eine der schon heute offensichtlichen Folgen der COVID-19-Pandemie machen sich die Versäumnisse der vergangenen Monate und Jahre im Bereich Digitalisierung und Innovationen an vielen Stellen deutlich bemerkbar. Es zeigt sich, dass viele Unternehmen nicht oder kaum auf die quasi „über Nacht“ veränderten Gegebenheiten und Rahmenbedingungen vorbereitet waren.

Dadurch rücken nun viele Themen aus dem Bereich der Digitalisierung in den Fokus und gewinnen erheblich an Relevanz. Schließlich erkennen inzwischen nahezu alle Firmen die Dringlichkeit, die digitale Transformation voranzutreiben.

Mit anderen Worten werden die Unternehmen – unabhängig von Größe und Branche – durch die Corona-Pandemie zum Handeln gezwungen.


Exkurs: VUCA

Alle zuvor beschriebenen Gegebenheiten sind ein Beleg dafür, dass wir uns in einer sogenannten „VUCA-Welt“ befinden.

Hinter dem Begriff VUCA steckt die Erkenntnis, dass die moderne Arbeitswelt von folgenden Phänomenen geprägt ist:

  • Volatility (Volatilität)
    Die Natur und die Dynamik des Wandels entfalten enorme Kräfte und sind Katalysatoren für radikale Veränderungen.

  • Uncertainty (Unsicherheit)
    Der Mangel an Vorhersehbarkeit, das Maß, in dem wir unkontrollierbar „überrollt“ werden und ein fehlendes Verständnis von Themen und Ereignissen sorgen für Ungewissheit.

  • Complexity (Komplexität)
    Die Dynamik unserer Systeme multipliziert sich. Viele Dinge sind miteinander vernetzt, wodurch sie weniger durchschaubar erscheinen. Da viele Aspekte ineinandergreifen, reicht es nicht mehr aus, Entwicklungen von nur einer Warte aus zu betrachten.

  • Ambiguity (Ambiguität)
    Sachverhalte stellen sich doppel- oder mehrdeutig dar. Es gibt keine einfachen Ursache-Wirkungszusammenhänge mehr. Die Realität ist verwirrend, oft unverständlich und immer weniger planbar. Somit gibt es oftmals auch keine eindeutigen Lösungen für ein bestehendes Problem.

VUCA ist ein Zustand, den vielleicht nicht jeder Einzelne benennen kann, aber wir alle erleben und erfahren ihn im (Arbeits-)Alltag und ganz besonders in der aktuellen Situation.

Die derzeitige Krise ist sicherlich ein extremes VUCA-Beispiel. Fakt ist aber, dass ähnliche Szenarien immer wieder eintreten können – durch verschiedenste Auslöser und mit unterschiedlich starken Auswirkungen, wie auch Beispiele aus der Vergangenheit zeigen (z. B. BREXIT, globale Konflikte etc.).

Eine Strategie zur Orientierung in der VUCA-Welt leitet sich ebenfalls von der Abkürzung VUCA ab, und zwar:

  • Vision (Vision)
    Es ist für jedes Unternehmen von zentraler Bedeutung, eine Vision zu entwickeln, um Sinn zu stiften und Orientierung zu geben.

  • Understanding (Verstehen)
    Es geht darum, Zusammenhänge zu verstehen und verstehbar zu machen. Firmen müssen – unter Berücksichtigung des jeweiligen Kontextes – meta-strategisch denken und planen.

  • Clarity (Klarheit)
    Klarheit und Einfachheit müssen in den Vordergrund treten. Eine der Hauptaufgaben besteht darin, Vertrauen und transparente Prozesse bzw. Zusammenhänge zu schaffen.

  • Agility (Agilität)
    Unternehmen brauchen Konzepte, um sich schneller anzupassen oder auf neue Strategien auszurichten. Agilität ist ein Schlüssel, um Unternehmen „wendiger“ zu machen.

Sowohl das VUCA-Prinzip als auch die konkreten Erfahrungen aus den zurückliegenden Wochen zeigen deutlich, dass es für Unternehmen essenziell ist, sich auch auf unerwartete und unvorhersehbare Entwicklungen vorzubereiten und reaktionsfähig zu sein. Hierbei ist natürlich auch immer ein ganzheitliches Risikomanagement unabdingbar.

Die XEPTUM Consulting AG hat diese Maxime seit ihrer Gründung konsequent beherzigt und steht auch Ihnen gerne zur Verfügung, um Sie u. a. bei der Entwicklung von Strategien für die Zukunft und beim digitalen Wandel zu unterstützen.


Dringender Handlungsbedarf: Wer jetzt nichts ändert, bleibt nach der Krise chancenlos

Bereits jetzt zeichnen sich einige Themengebiete ab, in denen (spätestens) nach der Corona-Krise mit hoher Wahrscheinlichkeit ein erhöhter Bedarf entstehen wird, wie z. B.:

  • Gesteigerte Nachfrage nach IT Service Management (ITSM) und Service-Orientierung
  • Als logische Konsequenz daraus der zügige Auf- und Ausbau von IT Business Management (ITBM) zur engeren Verzahnung von IT und Business
  • Erhöhte Anforderungen an IT Security durch starken Anstieg an Zugriffen von außen
  • Zentraler, Rollen-basierter Zugriff auf alle relevanten Anwendungen, Services etc. für alle Mitarbeiter
  • Automatisierung von Prozessen in der Logistik und Finanzwesen
  • Nutzung von Digitalen Services, um flexibel auf Änderungen reagieren zu können


Rüsten auch Sie sich für den Neustart nach der Krise – gemeinsam mit der XEPTUM Consulting AG, Ihrem Reisebegleiter auf dem Weg zur digitalen Transformation!

Gerne unterstützen und beraten wir Sie mit unserer langjährigen Expertise auf Ihrem individuellen Weg in die digitale Zukunft.

Mit unserem Know-how helfen wir Ihnen bei der Planung und Umsetzung der folgenden und vielen weiteren Themen:

IT Service Management (ITSM)

  • Aufbau von IT-Servicekatalogen
  • Definition von SLAs


IT Business Management (ITBM)

  • Integrierte Betrachtung sämtlicher Funktionen und Abläufe einer IT-Organisation 
  • Erhöhung des Wertschöpfungsbeitrages der IT zum Unternehmenserfolg
  • IT-Prozess- und Organisationsberatung
  • … 

Digitaler Wandel und digitale Transformation

  • XEPTUM Digitalisierungskompass als Wegweiser für Ihre Transformation
  • Gemeinsame Entwicklung von Alternativen zum analogen Vorgehen
  • Konzeption und Umsetzung von Prozessautomatisierungen 
  • Erstellung Digitalisierungs-Roadmaps
  • … 

Zukunftsstrategien

  • Konzeption von Ideen zur Vorbereitung auf dynamische Veränderungen und unvorhersehbare Entwicklungen 
  • Planung und Begleitung von Transformationsprogrammen
  • … 

Als verlässlicher Partner sind wir jederzeit für Sie da – damit Sie nicht nur an morgen denken, sondern auch an übermorgen.