IoT und Industrie 4.0

Definitionen

„Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist ein Netzwerk von physischen Objekten, die eingebettete Technologie (Sensoren) enthalten, um zu kommunizieren oder mit ihrer lokalen oder externen Umwelt zu interagieren.“ Definition zu IoT von Gartner

Unter Industrie 4.0 wird allgemein hin die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion verstanden. Dies bedeutet, manuelle Arbeitsschritte sollen automatisiert werden, Dateneingaben durch Schnittstellen ersetzt, Maschinen sollen direkt mit Maschinen auch über Unternehmensgrenzen hinweg über moderne neue Informations- und Kommunikationstechniken Daten austauschen, um so eine Vernetzung über die gesamte Wertschöpfungskette zu gewährleisten. Basis dafür ist der Digitale Zwilling (Digital Twin), der eine Maschine und/oder ein Produkt vollständig über Daten abbildet.

Relevanz für Unternehmen

Begünstigt durch günstigere Hardware und schnellere ERP Systeme (SAP S/4HANA) ist die Verwendung von Sensoren in der Industrie in den letzten Jahren gestiegen. Die von Sensoren gesammelten Datenmenge wächst global mit einem Faktor von 50 pro Jahr.

Mit dem richtigen Konzept kann der Einsatz von Sensoren gerade in der Produktion und in der Logistik Erfolge vorweisen.

So lassen sich beispielsweise Sensoren an Produktionsmaschinen dazu nutzen, die Abnutzung von Bauteilen frühzeitig zu erkennen und eine Wartung zu beauftragen. Bei Verwendung von SAP S/4HANA kann dies sogar komplett automatisch ohne menschliche Intervention geschehen. Man spricht hierbei vom Digitalen Zwilling, dem digitalen Abbilden einer physischen Maschine im System.

Die Implementierung von IoT ist nicht mehr nur großen Unternehmen vorbehalten, auch für mittelständische Unternehmen gibt es erfolgsversprechende Lösungen